Inhalt
Der zwölfjährige Owen (Kodi Smit-McPhee) wächst 1983 in einer Kleinstadt in der Bergwelt New Mexicos auf – der perfekte Spiegel der gepeinigten Seele des zierlichen Jungen, der allein mit seiner Mutter in einem tristen Wohnblock lebt. Freunde hat er dort keine und in der Schule wird er von Mitschülern terrorisiert. Doch dann zieht ein Mädchen in seine Nachbarschaft, das genauso einsam und verloren wirkt. Owen schließt Freundschaft mit Abby (Chloë Moretz), die mit ihrem Vater (Richard Jenkins) allein zu leben scheint und sich immer nur nach Sonnenuntergang sehen lässt. Als ein Mord nach dem anderen die kleine Gemeinde erschüttert und eine blutleere Leiche nach der anderen gefunden wird, keimt ein erschütternder Verdacht in Owen…
Meinung
Wer ein Fan von Vampirfilmen ist, der sollte sich “Let me in” keinesfalls entgehen lassen!
Anders als in Streifen wie Blade, kommt “Let me in” mit einer tragischen, dramaturgischen und bewegenden Story daher. Da vergisst man schnell, dass es ihr ein wenig an Tiefgründigkeit fehlt. Dennoch hält sie einem in Atem und man kann sich zu jeder Sekunde des Films in die Figuren hinein versetzten.
Wenige Filme können das von ihrer Story behaupten und gerade Vampirfans die nicht so auf Action-Geballer a’la Blade stehen, kommen hier auf ihre Kosten. Vielleicht trifft das nicht auf jeden zu, uns jedenfalls hat Let me in aus den Socken gehauen.
Durch den gesamten Film zieht sich eine beklemmende, bedrückende Stimmung, die am Ende eher in einer Depression als in einem Happy End endet.
“Let me in” ist keinesfalls ein purer Fantasy-Streifen, sondern könnte durchaus in der heutigen Realität mit halten. Keine übertrieben Action-Szenen, keine physikalischen Unmöglichkeiten (soweit man das abgesehen von Vampirattacken beurteilen kann) und keine aufgeblasene Hollywood Story.
Mit einer fast sinnlichen Traurigkeit zieht euch “Let me in” in seinen Bann und sollte von jedem Vamp mal angeschaut werden.
Von uns gibt es 9 von 10 Punkten für Let me in – klasse Film!